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Eigene Hebebühne, was ist empfehlenswert?

#1 von erdwolf , 28.09.2012 17:29

Ich bin dabei, mir eine Garage zu bauen.
Nun ist die Errichtung von einer Montagegrube nicht gerade günstig und zudem baulich auch noch relativ umständlich und mit einigen Auflagen verbunden.
Jetzt hab ich ein wenig gegoogelt und z.B. diese Hebebühne hier gefunden, vom Preis her wohl nicht teurer als eine gut gemachte Montagegrube:
http://www.at.maximum.ag/?action=list&VS_INDEX=074365

Was haltet Ihr davon oder habt Ihr Tips bzgl. Bauart, Hersteller etc.?


 
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RE: Eigene Hebebühne, was ist empfehlenswert?

#2 von HoWoPa , 28.09.2012 17:57

Das Fabrikat kenne ich nicht, eine hydraulische Hebevorrichtung ist auch nicht gerade üblich.
Die erste Bühne hebt nur 1,10 Meter hoch? Wozu das?
Die 2. schafft immerhin 1,9 Meter. Für den Hobby-Bereich sicher nicht schlecht.
Der Preis ist unschlagbar, eine Profibühne kostet netto ca. 1800,-.
Achte beim Garagenbau auf die Bodendicke. Die Schwerlastanker können schon mal 30cm Länge haben.


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RE: Eigene Hebebühne, was ist empfehlenswert?

#3 von krb , 28.09.2012 18:03

Die 2-Säulen-Hebebühnen haben den Nachteil, eine mehrere Zentimeter hohe Verbindung am Boden zu haben. Ich habe meine deshalb in den Untergrund versenkt, dadurch habe ich eine Ebene. Wenn Du also den Estrich um die Höhe der Verbindung höher machst als normal, dann könntest Du ebenso verfahren. Nachteilig ist dann allerdings meistens, daß die automatische Senkung nicht mehr funktioniert, weil die Hebelarme tiefer reichen als die Verbindung hoch ist.


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RE: Eigene Hebebühne, was ist empfehlenswert?

#4 von erdwolf , 28.09.2012 18:13

Habe jetzt die hier gefunden
Nur wird dafür meine Garage zu niedrig werden, so wie ich sie jetzt im Bauplan habe mit 2,33 Meter an der niedrigeren Stelle (Pultdach) und 3,15 Meter hebe ich meinen Accord (der von der Bodenplatte bis oben etwa 1,30m mißt) in das Dach hinein - will ich drunter stehen können :((
Der "Luden" wäre wohl etwas niedriger aber ...


 
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RE: Eigene Hebebühne, was ist empfehlenswert?

#5 von krb , 28.09.2012 18:16

Genau die habe ich mir vor Jahren angeschafft. Da gab es aber zwei wesentliche Unterschiede:
- die Tragkraft beträgt nur 2.700 kg
- der Preis war zahlenmäßig gleich, nur stand DM dahinter.


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RE: Eigene Hebebühne, was ist empfehlenswert?

#6 von krb , 28.09.2012 18:18

Achso, hab' was vergessen:

Stehhöhe ist ein absolutes MUSS. Wenn Du das mit der Garage nicht hinkriegst, dann laß es lieber sein und schaufele eine Grube.


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RE: Eigene Hebebühne, was ist empfehlenswert?

#7 von erdwolf , 28.09.2012 18:29

Und wie bist Du zufrieden mit der Bühne? Was meinst Du mit Tragkraft nur 2700 kg, meinst du die Angaben sind falsch oder Du hast einfach ein anderes Modell? Und ja, kann leicht sein, der Euro wurde leider beinhart ausgenutzt, die Preise hochzutreiben bei vielen Warengruppen.
Gibt es bei Euch in Deutschland Vorschriften bzgl. der Höhe? Weiß ja bei uns in Ö auch nicht Bescheid. Aber ich denke, ich baue lieber höher als dass ich eine Grube grabe.


 
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RE: Eigene Hebebühne, was ist empfehlenswert?

#8 von erdwolf , 28.09.2012 18:35

Zitat von HoWoPa im Beitrag #2
...Die Schwerlastanker können schon mal 30cm Länge haben.


Meinst Du damit diese "Steher", die gehen so weit in den Boden? Dachte die "liegen" nur auf der Querverbindung auf ...


 
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RE: Eigene Hebebühne, was ist empfehlenswert?

#9 von HoWoPa , 28.09.2012 18:38

Ich meine die Bodenanker, das sind richtige Okolyten.


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RE: Eigene Hebebühne, was ist empfehlenswert?

#10 von krb , 28.09.2012 18:59

Die Bühne ist top. Wird regelmäßig geschmiert und geölt und nix rostet. Da ich das Verbindungsstück zwischen den Säulen in den Boden eingelassen habe, komme ich nicht mehr an die Drahtseile, die die automatische Abschaltung steuern. Aber das Problem habe ich dadurch beseitigt, daß ich den ganzen Verbindungstunnel bis zum Rand mit Öl gefüllt habe. (Dann mußt Du natürlich etwas gegen Auslaufen - vor allem nach unten - tun.) Vor einigen Monaten hatte sich der Schalter für Heben und Senken so weit gelöst, daß er abbrach. Der Grund war, daß niemand darauf geachtet hatte, daß der Schalter bereits in seiner Halterung hin und her wackelte. (Ich selbst schraube ja aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr an meinen Autos. Als ich dann vor dem Verkauf des Logos noch schnell die Bremsbeläge wechseln mußte, habe ich dieses Wackeln bemerkt, mich aber aus Zeitmangel nicht sofort darum gekümmert und als ich einige Tage später den neu gekauften Twingo auf die Bühne nahm, war der Schalter bereits von jemand anderem abgerissen worden. Da war es bereits zu spät.) Die Reparatur war allerdings wenig aufwendig, denn es waren lediglich zwei Schrauben wieder einzusetzen und festzuziehen. Der abgerissene Schalter steckt jetzt locker auf seiner Achse, aber das bedeutet lediglich, daß man nicht mehr an ihm ziehen darf. Bei Conrad gibt es solche Schalter für wenige Euros. Der Versand ist teuerer als das Ding an sich und deshalb warte ich darauf, daß ich mal an einen Shop von Conrad komme, um einen neuen zu kaufen.

Zur Tragkraft: Als ich das Ding damals kaufte, war die Bühne lediglich für 2.700 kg zugelassen. Es gab welche mit mehr Höchstgewicht, aber die waren gleich einige Hunderter teurer und welcher Pkw von Honda wog vor zehn Jahren mehr als 2.700 kg? Keiner! Also habe ich mir das Geld gespart.

Vorschriften gibt es nur für gewerbliche Nutzung (ob dazu die Höhe gehört, weiß ich nicht. Aber das weiß HoWoPa.). Wenn Du die Bühne ausschließlich privat nutzt, dann kann Dir alles egal sein. (So habe ich nach meiner Erinnerung irgendwelche Sicherheitseinrichtungen an den Schwenkarmen nicht angebracht, weil die nur die Bewegungsfreiheit behinderten. Meckern tut keiner, denn in meiner Halle hat kein Aufsichtsbeamter was verloren! Und die Leute, die bei mir schrauben, sind froh über diese Maßnahmen.)

Mit der Höhe meine ich, daß es auf Dauer unerträglich wird, wenn Du beim Arbeiten nicht aufrecht stehen kannst. Hinkniehen, weil Du das mal brauchst, geht ja immer. Du senkst die Arme dann eben etwas runter. Aber ständig in gebückter Haltung kannst Du nicht auf Dauer arbeiten.


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zuletzt bearbeitet 28.09.2012 | Top

RE: Eigene Hebebühne, was ist empfehlenswert?

#11 von erdwolf , 28.09.2012 19:32

Ja gebückt arbeiten ist nicht lustig - ist ja klar.
Werde mir noch was überlegen wegen der Gebäudehöhe, noch hab ich mit dem Garagenbau nicht begonnen.


 
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RE: Eigene Hebebühne, was ist empfehlenswert?

#12 von Holly , 28.09.2012 21:49

Was ist Empfehlenswert?
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen das die Bühne ohne untere Zwischenverbindung
besser ist.
Wichtig dabei ,das der Höhenausgleich funktioniert.
Fundament sollte etwas mehr sein wie nur eine Bodenplatte
(Beim Kamin ist ja auch ein wenig mehr Beton unter der Bodenplatte vorhanden)
Wichtig ist auch das man mit den Armen inc Gummis unters Auto kommt.
Also Bauhöhe beachten.
Die Feststellung der Arme beim heben ist wohl nur Gewerblich vorgeschrieben.
Ich würde es trotzdem angebaut lassen.Bei Bedarf kann man das manuell lösen.
Es ist beim arbeiten schon mehr wie ein Wagen abgerutscht,
wen sich dann die Arme sich frei bewegen können - Gute Nacht
und wohl dem der eine Private Unfallversicherung hat .
Verschleissteile sind die Spindelmuttern aus Messing
und mächtig teuer.


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RE: Eigene Hebebühne, was ist empfehlenswert?

#13 von erdwolf , 29.09.2012 18:27

Was ist an der Zwischenverbindung von Nachteil?
Ok, man muß drüberrumpeln und so eine Bühne wird manchem wohl fast die ganze Garage ausfüllen, wäre bei mir aber nicht der Fall, hätte dort sonst meine 2 Motorräder geparkt (und die sind beide sehr geländegängig *g*), Auto würde weiter hinten stehen.


 
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RE: Eigene Hebebühne, was ist empfehlenswert?

#14 von KA_Sammler , 29.09.2012 18:34

Hier gibts auch noch welche: Twinbusch


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RE: Eigene Hebebühne, was ist empfehlenswert?

#15 von krb , 29.09.2012 19:07

Zwischenverbindung ist wegen des Drüberrumpeln weniger gut. Wie ist das mit den Preisunterschieden? Auf jeden Fall sollte das Ding nach oben offen sein.


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