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minimale Bremsbelagstärke

#1 von Henri , 17.12.2007 00:22

Beim Prelude BA4 mit Einspritzermotor ist die minimal zulässige Belagstärke der vorderen Bremsklötze 1,6 mm. Das ist verdammt wenig.

Man sollte beachten, dass die Beläge auf der Fahrerseite gegenüber denen auf der Beifahrerseite und die inneren gegenüber den äußeren Bremsklötzen unterschiedlich schnell verschleißen. Außerdem nutzt sich der Belag auf einem Bremsklotz nicht an allen Stellen gleichmäßig ab. Bestimmt erzähle ich euch da nichts Neues. Fasst es als Anregung auf, eure Bremsklötze mal genauer zu beäugen.

Das Foto zeigt einen vorderen inneren Klotz auf der Beifahrerseite wie er nicht aussehen sollte. Auf der Seite rechts im Bild sind gerade noch die 1,6 mm drauf. Links muss schon seit längerer Zeit das Trägermaterial direkt auf der Bremsscheibe geschliffen haben.

Angefügte Bilder:
Bremsklotz_vorn_rechts_innen.jpg  

 
Henri
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RE: minimale Bremsbelagstärke

#2 von kaefergarage.de , 17.12.2007 12:17

Das ist richtig.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Beläger auf der Innenseite der Bremszange schneller verschleißen, als die außen. Das kommt daher, dass von Innen der Kolben immer drückt und außen die Sache von der Leichtgängigkeit des Schwimmsattels abhängig ist. Läuft die Zange nicht, verschleißt der Belag nur langsam.
Dafür reibt er länger (was zum Schleifen bzw. auch Quitschen führt) was wiederum zum Verglasen führt und das macht den Bremsweg länger, da die Bremswirkung eines verglasten Belags extrem nachlässt.

Die Ungleiche Abnutzung erkärt sich für mich, dass wenn der Belag nicht ordentlich in der Führung läuft, verkantet der und läuft 'schief' auf die Scheibe auf.

Deshalb halte ich es so:
Beim Bremsklotzwechsel an Scheibenbremsen, baue ich immer den Festrahmen ab, nehme mein kleines Hämmerchen und klopfe mit der Spitze die Nuten der Belagsführungen aus, um den Rost zu lösen.
Danach noch ordentlich mit der Drahtbürste drüber, um evtl. noch Reste zu sehen. Das mache ich solange, bis die Führungen und Nuten frei von Rost sind.
Ebenfalls teste ich die Klötze vor dem Verbau des Festsattels auf Freigängigkeit - Federgedöns mit Klotz einlegen und versuchen, ob er leicht zu verschieben geht. Ist das nicht der Fall, feile ich die Nuten und Führungen mit kleinen Feilen aus, damit sie eben und schön glatt sind. Kupferpaste / Bremsenpaste unterstützt das ganze wieder (gegen Festrosten)


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